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Der Stromzähler

Einsatzzweck des Stromzählers

Die Elektroinstallation eines Hauses ist nur dann vollständig, wenn auch der oder die entsprechenden Stromzähler installiert und eingebunden sind. Doch wozu wird ein sogenannter Stromzähler überhaupt benötigt?

Diese physikalische Einheit ermöglicht es sowohl den Energieversorgungsunternehmen als auch den Endkunden (Verbraucher) die verbrauchte elektrische Energie zu ermitteln. Aus diesem Grund ist der fachliche Begriff Energiezähler auch angebrachter als der umgangssprachliche Begriff „Stromzähler“.

Gängige Ausführungen des Stromzählers

Ein gängiger Zähler für viele Haushalte ist ein Wirkstromzähler für 10 / 60 A und misst wieviel Kilowattstunden tatsächlich aus dem Stromnetz bezogen und verbraucht wurden. Auf Baustellen oder in Räumlichkeiten, die gewerblich oder für Feste genutzt werden, muss ein Stromzähler für 200 A zum Einsatz kommen. Diese Stromzähler sind speziell auf eine Nennspannung von 230 V oder 400 V ausgerichtet.

Strom ist jedoch nicht zu allen Zeiten und bei allen Anbietern gleich teuer. Aus diesem Grund ist es möglich, auch Mehrtarif-Drehstromzähler zu verwenden. Wie schon erwähnt, wird nur der tatsächlich verbrauchte Wirkstrom berechnet, wobei in diesem Fall noch eine Unterscheidung getroffen wird.

Hat sich ein Haushalt für Tarifzonen entschieden, bekommt er die gleiche Menge Strom zu unterschiedlichen Zeiten zu unterschiedlichen Preisen. Generell werden 2 Tarifzonen eingerichtet, wobei nachts meist die kostengünstigere Zone ist. Diese Idee wird von den Energieversorgungsunternehmen angeboten, damit das Netz in verbrauchsschwachen Phasen besser ausgelastet wird.

Das Aussehen und Anordnung der Zähler und der Tarifzonen kann sich hierbei von Land zu Land und von Hersteller zu Hersteller unterscheiden.

Wer also Geräte mit hohem Energieverbrauch betreiben muss, wird deren Verwendung eher in den Nachttarif verlegen, um so Kosten zu sparen. Der Mehrtarifstromzähler zeigt im Gegensatz zu einem „normalen“ Wechselstromzähler auch nicht nur einen Verbrauchswert an, sondern einen Wert für jede der beiden Tarifzonen. Auf diese Weise ist es dem Verbraucher auch hier möglich, seinen Verbrauch und somit auch seine Kosten genau im Blick zu behalten.

Einmal im Jahr kommt ein Mitarbeiter des Stromanbieters zur Ablesung der Verbrauchwerte. Dieser Vorgang bedeutet für den Verbraucher zumeist vergeudete Zeit und Mehrkosten. Auf Grund dieser Tatsache gibt es auch Stromzähler, die nicht mehr Vorort abgelesen werden müssen. Die elektronischen Zähler sind eine sinnvolle Alternative, da sie eine Schnittstelle zur Fernauslesung der Daten bieten.

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